Minimal-invasive Schmerztherapie

Chronischer Kreuzschmerz (mit oder ohne Ausstrahlung in die Beine) wird nach einem 3 Stufen Konzept behandelt.

Nach Ausschöpfung der konservativen Maßnahmen (medikamentös, Physiotherapie etc.), stehen minimal-invasive Maßnahmen an 2. Stelle; erst dann werden operative Verfahren in Betracht gezogen (außer bei Vorliegen von motorischen Ausfallserscheinungen, dann sollte ehestmöglich eine operative Therapie Illustration Bandscheibenvorfalldurchgeführt werden).

Die Ursachen von Kreuzschmerzen sind mannigfaltig:
Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorwölbung (Prolaps bzw. Protrusion)
„Abgenützte, gereizte“ Zwischenwirbelgelenke (Facettgelenksschmerz)
Blockade des Gelenks zwischen Darmbein und Kreuzbein (Sakroiliakalgelenk)
Wirbelkörpereinbrüche
Unspezifisch wie Verspannungen der Muskulatur, „Verkühlung“ der Nerven u.v.m.
 

Therapieoptionen

1. Ozonnukleolyse

Bei schmerzhaften Bandscheibenvorfällen (Prolaps) bzw. Bandscheibenvorwölbungen – (Protrusion)
Wirkprinzip:
„Aushärtung“ der Bandscheibe, Volumenreduktion des Bandscheibenvorfalls, Milderung des lokal entzündlichen Prozesses um einen Bandscheibenvorfall.

2. Behandlung der Facettengelenke (Zwischenwirbelgelenke)

Zunächst Nachweis der Schmerzentstehung aus den Zwischenwirbelgelenken durch Blockade mittels Cortison und lange wirkenden Lokalanästhetikum (CT-gezielt).

Bei positiven Ansprechen wird eine Neurothermie – Radiofrequenzablation: Verödung der Schmerzfasern nach einigen Wochen durchgeführt (CT-gezielt).

3. Periradikuläre Infiltrationstherapie (HWS, LWS)

CT-gezielte Injektion eines lang wirksamen Cortisons sowie eines Lokalanästhetikums nahe an die gereizte, schmerzhafte und oft auch angeschwollenen Nervenwurzel.

Anmeldung über das Sekretariat der Abteilung für Radiologie und Nuklearmedizin, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien,  Telefon: 01 211 21 3200